Bergwanderung-Bayerns schönsten Wanderweg auf dem Weg zur Wimbachgrieshütt (10)

Entdecke mit uns Bayerns schönsten Wanderweg auf dem Weg zur Wimbachgrieshütte

Die Wanderung zur Wimbachgrieshütte beginnt im Wimbachtal. Es beginnt direkt am Ortseingang bei Ramsau in Berchtesgaden und zieht sich bis weit in die Berge. Ramsau schaut auf eine lange und interessante Bergsteiger Geschichte zurück. Hier lebte und starb Johann Grill alias Der Kederbacher Deutschlands erster offizieller Bergführer und Erstdurchsteiger der Watzmann-Ostwand.

Ausgangspunkt der Wanderung

Wir starten unsere Wanderung am Wanderparkplatz „ Wimbachklamm“. Ins Navi einfach die folgende Adresse eingeben, Wimbachweg 5 – 83486 Ramsau bei Berchtesgaden. Damit kommt ihr direkt an zwei große Wanderparkplätze. Kleiner Tipp: nutzt die Parkplatz App, da müsst ihr nicht auf die Rückkehrzeit achten! Vom Parkplatz aus starten mehr als zehn Wanderungen in allen Schwierigkeitsgraden und Längen. Für uns geht es heute jedoch Wetterbedingt nicht in die ganz hohen Berge, wenngleich die Verlockung groß sein mag bei der Umgebung.

Wanderung zur Wimbachgrieshütte

Wir begeben uns auf den Wimbachweg und folgen seinem Verlauf bis zum Ortsende. Der Weg ist anfangs recht fordernd wird dann aber zunehmend leichter. Eine moderater Anstieg bleibt jedoch unser Wegbegleiter. Wir passieren einige Gasthäuser und Hotels im Ort bis wir schließlich zur Berggasttätte Wimbachschloss kommen. An diesem befindet sich auch der Kassenautomat zur Wimbachklamm.

Die Wimbachklamm

Nachdem wir bereits am Vortag die Almbachklamm besucht hatten, entschließen wir uns, dass wir diese Klamm- Erfahrung heute nicht benötigen. Zum einen ist eine lange Schlange vor dem Automat, zum anderen wissen wir von Bildern und Recherchen um den kurzen Abschnitt im Wimbachtal der hier als Erlebnis verkauft wird. Um genau zu sein sprechen wir hier von einem etwa 200 Metern langen Schluchtenabschnitt im Wimbachtal.

Alternative Wegführung ohne Klamm Besuch

Natürlich kommen wir auch durch das Wimbachtal zur Wimbachgrieshütte ohne dafür die Wimbachklamm zu besuchen. Dazu lassen wir die Berggaststätte rechts liegen und wandern weiter bis zur Waldkante die wir wenig später erreichen. Der Anstieg ist gut machbar und sollte daher auch für Konditionell schwächere machbar sein. Kurz nachdem wir die Waldkante erreichen erscheint ein Abzweig. Der linke weg führt hinunter in die Wimbachklamm der rechte weiter den Berg hinauf.
Die Klamm ist im übrigen ein One-way! Wer eine Karte besitzt und diesen Zugang verpasst muss zwangsläufig umdrehen um in die Schlucht zu gelangen!

Die grauen Wolken am Himmel

Als wir die Waldkante passieren und somit das freie Feld des Wimbachtals hinter uns lassen zieht sich der Himmel merklich zu. Mehr und mehr graue Wolken ziehen in das Tal und bleiben wie zu erwarten an den hohen Bergen hängen. Wir gehen davon aus das es in kürze zu regnen beginnt und beschließen daher vorsorglich Jo Regensicher zu bekleiden. Der Wetterbericht am Morgen hatte Regen voraus gesagt. Weshalb wir uns bewusst gegen eine Gipfeltour in den Bergen entschieden haben. Ganz verzichten wollten wir aber dann doch nicht aufs wandern, weshalb wir uns für die recht entspannte Wimbachgrieshütten Tour entschieden haben.

Im Wimbachtal bei Regen

Was sollen wir sagen, wenig später fing es bereits an zu nieseln. Da uns Regen im allgemeinen nicht stört ging es mit bester Laune und wunderschönen Bergpanoramen weiter den Weg entlang. Es ist ein breiter Weg der dem Talverlauf bergauf folg. Nur wenige Meter entfernt verläuft dazu parallel die Schutströme des Wimbachgrieß. Im oberen Teil des Grieß sind die Zuströme noch oberirdisch, versiegen jedoch recht schnell und suchen sich Ihren weiteren Weg unter dem Schutstrom. Anschließend erscheint das Wasser wieder an der Oberfläche um wie ein Fluss einfach zu Tal zu fließen. Der Schutstrom ist im übrigen immer in Bewegung jedoch so gemächlich das wir es mit dem bloßen Auge nicht wahrnehmen können. Nur nach Starkregen und der Schneeschmelze besteht die Chance aufgrund Verwerfungen.

Willkommene Regenpause

Apropos Regen da war ja noch was. Bei der ganzen Begeisterung für die Berg und der uns umgebenen Natur haben wir gar nicht bemerkt das es aufgehört hat zu Regnen. Was für ein Glück wir doch haben… Wir passieren eine massive Holzbrücke und folgen dem Weg weiter an einer Mauer entlang. Die Brücke scheint nicht sehr alt zu sein und überspannt einen Wasserführenden Teil des Wimbachgries. Wir haben das erste Viertel der Tour hinter uns. Die Gipfel der Berge sind nur vereinzelt sichtbar. Immer wieder verschwinden diese in dicken grauen Wolken. Es wird wohl nur eine Frage der Zeit bleiben bis es erneut regnet.

Etappenziel und Tour Abbruch am Wimbachschlösschen

Kurze Zeit später erreichen wir bereits das Wimbachschlösschen. Mit Bärenhunger und Durst suchen wir rasch einen Platz. Fix die Karte studieren und zügig bestellt. So lieben wir das. Für Jo und Papa gab es natürlich Wild mit dreierlei Knödel. Jo scheint mit unserer Wahl zufrieden zu sein und stibitzt fleißig von Papas Teller. Das Wimbachschlössen ist gut besucht und noch immer treffen Wanderer aus aller Richtung ein.

Als wir gerade zur Wimbachgrieshütte aufbrechen wollen gibt es erneut Regen, diesmal aber eher einen Wolkenbruch und es scheint so als würde es diesmal nicht aufhören.
Die Wolken hängen jetzt tief über uns und es regnen ordentlich ab. Aktuell sitzen wir also fest, aber wenigstens haben wir ein Dach über den Kopf und verhungern können wir auch nicht…. Wir warten eine ganze Weile ab, aber der Regen lässt nicht nach. Scheint so als hätte es sich tatsächlich eingeregnet. Wir beschließen die Wanderung zur Griesbachtalhütte abzubrechen und eine vermeidliche Regenpause abzuwarten.

Die kurze Regenpause

Es dauerte eine Weile bis der Regen nachlässt, aber dann hatten wir nochmal Glück. Also fix den Rucksack und die Trage mit Jo geschnappt und los geht es hinunter ins Tal bevor der nächste Wolkenbruch über uns hineinbricht. In Rekordzeit erreichen wir wieder unseren Van. Jetzt erstmal Standheizung an und etwas aufwärmen bevor wir zu unseren Standplatz aufbrechen.

Fazit

Das Berchtesgadener Land hat so viel zu bieten das es für einen ausgedehnten Outdoor Urlaub reicht. Für uns bedeutet der Abbruch dieser Tour, dass wir auf jeden Fall wieder kommen werden. Den Weg zur Griesbachtalhütte steht dabei jetzt schon ganz oben auf der Agenda und vielleicht verbinden wir die Übernachtung mit einem Besuch der Ingolstädter Hütte auf 2120 Metern. Lust darauf haben wir. Habt Ihr 2021 auch eine Mehrtagestour geplant oder eine Hüttenwanderung mit Baby? Teilt gern Eure Erfahrungen mit uns!

Wir sehen uns Outdoor
Marco, Petra und die kleene Jo

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